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Ratgeber

FOMO: Die Angst, das Glück zu verpassen

Sächsische Lotto-GmbH
03.04.2026
3 Minuten
Foto zu FOMO: Die Angst, das Glück zu verpassen
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Wenn das keine herrlichen Aussichten sind: Mit gleich vier freien Tagen am Stück steht das Osterfest vor der Tür. Wenn nur der Freizeitstress nicht wäre! Experten warnen: Wer sich zu viel auf einmal vornimmt, verpasst womöglich die schönsten Glücksmomente.

Haben Sie die vier Tage Freizeit bereits weitestgehend verplant? Bei nicht wenigen Menschen ist der Kalender über das lange Wochenende dichter gefüllt als in einer normalen Arbeitswoche. Am Samstag der Osterbrunch mit den Freunden, am nächsten Tag zum Kaffeetrinken bei den Schwiegereltern. Dann noch eine Radtour und zwischendurch für ein, zwei Stunden beim Osterfeuer im Dorf vorbeihuschen. Wer sich dem kollektiven Freizeitstress entzieht, gilt schnell als Spaßbremse.

Vier Tage Freizeit klingen verlockend, fühlen sich aber oft wie ein straff organisierter Hindernislauf zwischen diversen Terminverpflichtungen an. Keine Frage: Bei einem derartigen Programm brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn wir am Dienstag ziemlich gerädert und erschöpft wieder im Büro sitzen.

Ist das noch Spaß oder schon anstrengend?

Glücksforscher sprechen bei diesem Trubel von „FOMO“. Die Abkürzung steht für „Fear of missing out“ und meint die Angst, womöglich etwas Schönes zu verpassen. Kaum schiebt sich die Sonne durch die Wolken, greift die Frühjahrs-FOMO um sich. Auch der Begriff „toxische Positivität“ fällt immer wieder bei dieser hektischen Suche nach Glücksmomenten. Kein Wunder, bei straffen Zeitplänen bleibt die Freude über kurz oder lang auf der Strecke.

Schließlich ist der gesellschaftliche Druck, das Osterwochenende in ein Instagram-taugliches Festival der Lebensfreude zu verwandeln, immens. Doch macht die Dauerbespaßung wirklich glücklich? Wäre nicht das heimische Sofa für ein paar Stunden Faulenzen viel verlockender?

Wie wäre es mit mehr JOMO im Leben?

Wenn Sie sich in dieser Beschreibung wiedererkannt haben, könnten Sie das Osterfest 2026 in diesem Jahr ganz anders angehen. Wie wäre es mit einer ordentlichen Portion „JOMO“? Das steht für „Joy of missing out“, also die Freude am Verpassen. Während FOMO uns stresst, weil wir glauben, überall gleichzeitig sein zu müssen, ist JOMO die bewusste Entscheidung, es ruhiger angehen zu lassen. Das fühlt sich wie ein Luxusgut an: die Freiheit, einfach mal frei zu haben und sich auf einige wenige Erlebnisse zu konzentrieren, statt überall dabei sein zu müssen.

Ganz gleich, ob Sie Team FOMO oder Team JOMO sind: Sollten Sie am Osterwochenende den Eurojackpot knacken, hat Ihr Terminkalender in Zukunft ohnehin ausgedient. Und dann hätten Sie endlich genug Zeit, um all die Dinge zu verpassen, die Sie ohnehin nie machen wollten.

Über den Autor:

Oliver Schönfeld schreibt als Kolumnist für den Glücksblog auf eurojackpot.spiegel.de

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