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Ratgeber

Die Kurve des Glücks

Sächsische Lotto-GmbH
22.05.2026
2 Minuten
Seniorenpaar mit Hund im Park – Glücksmomente im Alter
Foto: Das Beste kommt zum Schluss: Glückshoch im Seniorenalter. / Foto: Shutterstock

Wie verläuft die Glückskurve des Lebens? Wann geht es uns besonders gut, wann erwartet uns vielleicht ein Tief? Zu diesen grundlegenden Fragen liefert die Glücksforschung aktuell neue Antworten. Kurz gesagt, besteht die Hoffnung, dass das Beste tatsächlich zum Schluss kommt. Wichtig: Lassen Sie sich dabei kein „U“ für ein „J“ vormachen.

Lange Zeit galt unter Glücksforschern eine geradezu tröstliche Gewissheit: Die Zufriedenheit verläuft während des Lebens exakt wie der Buchstabe U. Alles beginnt mit einem regelrechten Glückshoch in der Kindheit. Mit dem sprichwörtlichen Ernst des Lebens – Ausbildung, Studium, Karriere, Geldverdienen – sackt die Glückskurve ab. Aber nur, damit wir die Senke des U wieder verlassen und das Hochgefühl der Kindheit im Seniorenalter erneut spüren können. Dieses U-Modell war regelrecht in Stein gemeißelt, selbst bei Schimpansen und Orang-Utans ließ sich ein derartiger Verlauf der Glückskurve nachweisen.

Wird aus dem U jetzt ein J?

Doch nun wird diese Theorie in Frage gestellt, das U verkümmert zum J. Das bedeutet: Die Kurve des Glücks startet bei vielen Menschen nicht mehr mit jugendlichem Übermut, sondern bewegt sich schon in frühen Jahren auf einem niedrigen Niveau. Statt Partylaune herrscht eher Ernüchterung. Der Ökonom David Blanchflower, der die U-Kurve als einer der ersten Wissenschaftler beschrieb, zeigte sich kürzlich in Interviews konsterniert: Die U-Kurve ist einfach weg.

Andererseits hat der Glücksverlauf in Form eines J durchaus etwas Tröstliches. Denn dieses Modell gibt die Hoffnung, dass es mit den Jahren stetig besser wird und uns das wahre Glückshoch erst im fortgeschrittenen Alter erwartet. Darauf lohnt es sich allemal zu warten, oder?

Buchstabensalat oder das Glück der Zahlen

Für die ganz Ungeduldigen unter uns besteht zudem immer die Chance, dem Glück eigenhändig einen Impuls zu geben. Egal, ob wir in der Senke des U feststecken oder uns mühsam am J hochziehen, mit einem Millionengewinn im Eurojackpot könnte uns der Buchstabensalat vollkommen egal sein. Um das Glücksgefühl zu beschreiben, würde dann eine einzige Zahl genügen: die auf dem Kontoauszug.

Über den Autor:

Oliver Schönfeld schreibt als Kolumnist für den Glücksblog auf eurojackpot.spiegel.de

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