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Interviews

„Einfach nur schön“ - Schauspielerin Maria Wördemann ermittelt am Bodensee

Sächsische Lotto-GmbH
04.03.2026
4 Minuten
Vier Ermittler aus der ZDF-Krimiserie „Mordufer“ am Bodensee: Zwei Kommissarinnen und zwei Zollbeamte stehen und sitzen konzentriert an einem Tatort mit Blick auf den See und Palmen im Hintergrund.
Foto: Das Team der ZDF-Serie „Mordufer“ – mit Maria Wördemann als Kripo-Chefin Chiara Locatelli. Foto: ZDF / Patrick Pfeiffer Konstanz

Verbrecherjagd vor Traumkulisse: In der ZDF-Krimiserie „Mordufer“ spielt Maria Wördemann (30) die junge neue Kripo-Chefin Chiara Locatelli, die mit viel Ehrgeiz die Ermittlungen rund um den Bodensee aufnimmt. Dabei werden sie und ihre von Franziska Weisz (54) gespielte Kollegin
Doro Breitinger trotz aller Unterschiede zu einem unschlagbaren Duo. Im glüXmagazin spricht die Schauspielerin auch über ihre Arbeit am Theater und ihre Glücksbringer.

Krimiformate gibt es im Fernsehen viele, was macht die Serie „Mordufer“ besonders?

Die Figurenkonstellation aus zwei Ermittlerinnen, die komplett gegensätzliche Lebensentwürfe haben und sich finden müssen, um erfolgreich ihre Arbeit machen zu können, ist auf jeden Fall besonders. Chiara ist die Jüngere von beiden und die Chefin, daraus ergibt sich eine interessante Dynamik zwischen den beiden Frauen. Reizvoll ist auch der Spielort am Bodensee: im Sommer ist es eine boomende Tourismusregion und ab dem Herbst dann ein mystischer, oft nebliger Ort, der auch ein bisschen gruselig sein kann.

Welche Gemeinsamkeiten verbinden Sie privat mit Ihrer Rolle?

Chiara ist auf jeden Fall mutiger als ich. Ich finde es cool, dass sie so geradlinig ist, ihre Werte verteidigt und genau weiß, was sie will. Ich selbst hätte in so einer Führungsposition größere Schwierigkeiten, für mich einzustehen. Was uns unterscheidet, ist, dass sie manchmal eine ziemlich lange Leitung hat, was Humor angeht. Und sie ist sehr ehrgeizig und strukturiert. Ich bin in vielen Dingen nicht so ambitioniert und total chaotisch (lacht).

Sie sind in Dresden aufgewachsen, leben in Wiesbaden und waren für die Dreharbeiten zu „Mordufer“ das erste Mal am Bodensee. Wie hat es Ihnen rund um Überlingen gefallen?

Ich habe mich in dieser malerischen Region richtig wohl gefühlt. Überall, wo ich unterwegs war, ist es einfach nur schön. Allein die Vorstellung, dass Menschen dort leben und wirklich ihren Alltag verbringen, finde ich toll. Ich war viel mit dem Fahrrad entlang des Seeufers unterwegs, habe die drehfreien Abende und Wochenenden für Ausflüge genutzt und bin bei jeder Gelegenheit zum Baden in den See gesprungen.

Sie haben eine eineiige Zwillingsschwester, die genau wie Sie Schauspielerin ist, sogar ebenfalls ein Engagement am Staatstheater Wiesbaden hat. Wie gehen Sie mit dieser außergewöhnlichen Situation um?

Wir achten sehr darauf, dass wir nicht zu oft bei denselben Projekten dabei sind, damit unsere Zusammenarbeit schön und bereichernd bleibt. Wertvoll und wunderbar ist, dass wir uns auf der Bühne blind verstehen und vertrauen. Wir können sofort anfangen zu spielen.

Haben Sie einen Glücksbringer?

Ja, ich habe sogar ein ganzes Täschchen voller Glücksbringer. Darin ist ein kleines Stofftier, das mir eine Freundin zum 18. Geburtstag genäht hat, ein Geschenk, das ich zur Premiere meiner ersten Theaterproduktion bekommen habe und ein Stein, den ich ebenfalls geschenkt bekommen habe. Das Täschchen hatte ich beim Casting für „Mordufer“ mit dabei, es bringt also tatsächlich Glück.

Deborah Bechstedt ist gespannt auf die Serie

Die Serie „Mordufer“ läuft ab dem 6. März immer freitags um 20:15 Uhr im ZDF. Alle Folgen sind bereits digital verfügbar.

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