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Ratgeber

Sollten wir uns tatsächlich zum frühen Glück quälen?

Sächsische Lotto-GmbH
06.03.2026
3 Minuten
Frau meditiert entspannt im Sonnenlicht zu Hause, symbolisiert Achtsamkeit und Selbstoptimierung am Morgen
Foto: Glück findet jeder auf seine Weise – ob durch frühe Meditation oder einfach durch Ausschlafen. / Foto: shutterstock

Ein Gerücht hält sich hartnäckig: Erfolg haben angeblich vor allem jene, die aufstehen, bevor der Tag überhaupt begonnen hat. Was ist wirklich dran am Trend „5 AM Club“? Und sind Frühaufsteher oder doch eher Langschläfer die glücklicheren Menschen?

Kennen Sie auch Menschen, die Ihnen morgens im Büro strahlend berichten, dass sie bereits vor dem ersten Kaffee meditiert hätten oder mal eben eine entspannte Stunde laufen waren? Falls ja, kann es sich nur um Fans von Robin Sharma handeln. Der Bestsellerautor hat die Idee des „5 AM Club“ populär gemacht. Sie ahnen Übles – und Sie haben Recht. Hinter dem eingängigen Begriff steckt die wagemutige Idee, dass uns das Aufstehen in aller Frühe zu besseren, erfolgreicheren und glücklicheren Menschen machen könnte.

Was macht glücklicher: Selbstoptimierung oder ausschlafen?

Die Theorie dahinter: Die erste wache Stunde des Tages wird ganz allein Ihrer Selbstoptimierung gewidmet. Selbst wenn sich das frühe Schrillen des Weckers bisweilen wie eine Strafe anhören mag. Genau genommen ist „5 AM“ schon wieder ein Trend von gestern. Denn Robin Sharma empfiehlt mittlerweile, es mit noch früheren Zeiten zu versuchen. Fast so, als ob Schlaf lediglich ein lästiges Hobby wäre, das wir uns mit genügend Willenskraft abgewöhnen könnten.

Bringt uns dieser Wettbewerb der Wachheit wirklich dem persönlichen Glück näher? Handfeste Zweifel sind angebracht. Denn je mehr Fans dem 5-Uhr-Trend folgen, desto mehr Schlafforscher und Chronobiologen warnen gleichzeitig davor. Ihre Meinung: Vielen Menschen könnte das frühe Aufstehen eher schaden als nutzen.

Beim Glück lieber auf den persönlichen Biorhythmus hören

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Wir Menschen sind nun einmal verschieden. Es gibt Lerchen, die tatsächlich fröhlich singend in aller Frühe aufstehen. Es gibt Eulen, für die jede Kommunikation vor neun Uhr morgens eine Herausforderung darstellt. Und es gibt viele weitere Schlaftypen dazwischen. Wer jedoch dauerhaft gegen den eigenen Biorhythmus ankämpft, dürfte kaum glücklicher werden – sondern eher unkonzentriert und gereizt.

Ausgeschlafen das persönliche Glück finden

Vielleicht besteht wahres Glück also gar nicht darin, die Morgendämmerung für neue brillante Ideen oder für quälenden Ausdauersport zu nutzen. Sondern in der Freiheit, einfach auf den eigenen Körper zu hören. Mit einem Millionengewinn im Eurojackpot könnten Sie in Zukunft auf Arbeitszeiten und ähnliche Verpflichtungen pfeifen. Und stattdessen einfach dann aufstehen, wenn Ihnen tatsächlich danach ist. Eines ist nur wichtig: Beim Ausfüllen Ihres Tippscheins sollten Sie in jedem Fall gut ausgeschlafen sein!

Über den Autor:

Oliver Schönfeld schreibt als Kolumnist für den Glücksblog auf eurojackpot.spiegel.de

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