Seite wird geladen ...
powered by publizer®
Ratgeber

Empathie statt Egotrip: Ein Schlüssel zum Glück

Sächsische Lotto-GmbH
17.04.2026
3 Minuten
Älterer Mann im Rollstuhl und junge Frau auf einer Brücke, die gemeinsam die Arme ausbreiten und Freude ausdrücken.
Foto: Glück teilen: Empathie schafft Momente der Freude – für sich selbst und andere. / Bild: shutterstock

Wer ist glücklicher? Personen, die zuerst und vor allem an sich selbst denken – oder Menschen mit Empathie für andere? Aus der Wissenschaft kommen gute neue Nachrichten: Mitgefühl ist ein Türöffner zum Glück.

Es gibt diese Momente, in denen man sich fragen kann, ob man der einzige Mensch mit Manieren ist. Meistens passiert das im Berufsverkehr oder in der Schlange beim Bäcker. Doch sind Einzelgänger und Egoisten unterm Strich tatsächlich glücklicher? Zweifel sind angebracht, erst recht mit Blick auf aktuelle Forschungsergebnisse. Psychologinnen der Universität Mannheim haben jetzt in einer Meta-Studie Daten aus rund 40 Untersuchungen analysiert und ihre Erkenntnisse in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht. Das Resultat auf einen kurzen Nenner gebracht: Empathie ist ein echter Glücklichmacher.

Mitgefühl wirkt gleich zweifach positiv

Sorgen und Nöte fremder Menschen verstehen, sich in eine andere Person hineinversetzen: Damit verbindet sich nach den Forschungsergebnissen eine Kraft, die gleich doppelt wirkt. Nicht nur unserem Gegenüber geht es besser, wenn die Person Mitgefühl spürt. Zugleich steigern wir damit auch das eigene Wohlbefinden. Das Glück der anderen wird also zur Energiequelle für uns selbst.

Gönnen können: Sich in andere hineinversetzen

Die Wissenschaftlerinnen stellen fest: Wer anderen mitfühlend begegnet, profitiert selbst – psychisch, sozial und emotional. „Mein Wohlbefinden ist mit dem Wohlbefinden anderer verknüpft“, wird Corina Aguilar-Raab von der Universität Mannheim zitiert. Ein Beispiel dafür liefert sie gleich mit: die oft lästige Parkplatzsuche. Wenn uns jemand den letzten freien Platz vor der Nase wegschnappt, ist der erste Frust groß. Aber wer in einem zweiten Schritt überlegt, ob die andere Person den Parkplatz vielleicht noch dringender braucht, kann die Wutspirale unterbrechen.

Mitgefühl lässt sich trainieren

Wer lernt, die eigenen Denkmuster zu ändern, wird langfristig zufriedener. An der Universität Mannheim kann man das sogar üben: Im Rahmen des Forschungsprojektes gibt es online regelmäßig „Mitgefühltrainings“. Das Ziel ist eine mentale Fitness, die uns widerstandsfähiger gegen den täglichen Ego-Trip macht. Wer weiß, vielleicht revanchiert sich Fortuna für so viel Empathie früher oder später sogar – zum Beispiel mit einem Hauptgewinn im Eurojackpot?

Und falls es diese Woche nicht klappen sollte, können Sie sich immer noch für einen anderen frischgebackenen Millionär mitfreuen. Schließlich wird Glück mehr, wenn man es teilt.

Über den Autor:

Oliver Schönfeld schreibt als Kolumnist für den Glücksblog auf eurojackpot.spiegel.de

Sächsische Lotto-GmbH

Sächsische Lotto-GmbH

Praktische Tipps und hilfreiche Infos für den Alltag – von Gesundheit und Ernährung bis hin zu Themen rund ums Wohlfühlen.

Ihre Daten sind uns wichtig, und wir würden gerne Cookies verwenden, um Ihren Besuch auf unserer Seite verbessern zu können.