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Ratgeber

Warum Glückszahlen nicht immer glücklich machen

Sächsische Lotto-GmbH
13.02.2026
3 Minuten
Person notiert Zahlen auf einem Block und hält eine Tasse, als Symbol für die Auswahl von Glückszahlen beim Eurojackpot
Foto: Beim Ausfüllen des Tippscheins setzen viele Menschen auf persönliche Glückszahlen. / Foto: shutterstock

Viele kennen diese Strategie: Bei Glückszahlen orientieren wir uns gerne an persönlichen Ereignissen wie Geburtstagen in der Familie. Ein Mann aus den USA ist auf diese Weise jetzt Millionär geworden. Allerdings: Das hätte auch weniger glücklich enden können.

Einmal im Leben den Eurojackpot knacken und Millionen gewinnen – diesen Traum träumen viele. Seien wir ehrlich: Teilen ist zwar eine schöne Tugend, doch wer möchte sich im Glücksfall schon mit einem Bruchteil des Jackpots begnügen? Genau dies könnte uns blühen, wenn wir die Kreuze bei besonders beliebten Zahlen setzen. Gängige Geburtsdaten fallen genau in diese Kategorie.

Glück im Doppelpack

„Glück gehabt, und das in doppelter Hinsicht.“ Das kann sich ein Mann aus Kentucky sagen. Er gewann jetzt bei einer US-Lotterie gleich zweimal in einer Woche: Ein Tipp brachte ihm 50 Dollar, der nächste zwei Millionen Dollar. Das System des frischgebackenen Millionärs? Er kreuzte die Geburtsdaten seiner Familie an.

Einen schöneren Beweis für die Kraft emotionaler Bindungen könnte es kaum geben. Allerdings kann die Freude über die „Richtigen“ von kurzer Dauer sein, wenn viele andere ebenfalls gängige Geburtstage angekreuzt haben – und der Millionengewinn womöglich auf zahlreiche Köpfe aufgeteilt wird. Dasselbe gilt übrigens dafür, die Kreuze auf dem Tippschein in Form eingängiger Muster zu setzen. Sie können sicher sein: Diese Idee hatten schon viele andere vor Ihnen!

Strategie oder purer Zufall?

Wenn Sie den Hauptgewinn im Eurojackpot lieber für sich allein haben möchten, könnte die gegenteilige Strategie womöglich empfehlenswerter sein. Zum Beispiel, indem Sie Zahlen wählen, die andere vernachlässigen. Individualität kann also den Weg zum Glück ebnen.

Ähnlich ambivalent verhält es sich beispielsweise mit der „13“. Für viele eine Glückszahl, andere verbinden damit eher drohendes Pech. Vor allem in dieser Woche, mit dem ersten Freitag, dem 13., des Jahres 2026.

Dabei ist der Tag viel besser als sein Ruf und gilt statistisch als einer der sichersten im Jahr. Versicherungen registrieren an diesen Freitagen weniger Unfälle als im Durchschnitt. Der Grund ist eine wunderbare Ironie der menschlichen Psyche: Weil so viele Menschen Angst vor dem Pech haben, verhalten sie sich überdurchschnittlich vorsichtig. Der Aberglaube sorgt also faktisch für Sicherheit.

Die Ironie des Glücks

So ist das mit einem Paradoxon: Genauso wie Freitag der 13., nicht zwangsläufig Pech bringen muss, machen auch Glückszahlen nicht in jedem Fall glücklich. Der Freitag dieser Woche wäre doch eine gute Gelegenheit, beim Eurojackpot-Tipp gegen den Strom zu schwimmen. Vielleicht klappt es sogar mit dem Hauptgewinn, wenn wir einfach dem Zufall eine Chance geben – ganz ohne das Geburtsdatum der Großtante.

Über den Autor:

Oliver Schönfeld schreibt als Kolumnist für den Glücksblog auf eurojackpot.spiegel.de

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