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Ratgeber

In kleinen Schritten zum großen Glück

Sächsische Lotto-GmbH
23.01.2026
3 Minuten
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Nicht immer muss es auf Anhieb der ultimative Hauptgewinn sein. Auch mit vielen kleineren Schritten können wir unserem Glück näherkommen. Die Rede ist in der Glücksforschung dabei von „Small Wins“, also kleinen Erfolgserlebnissen mit durchaus großer Wirkung.

Die Idee hinter dem Prinzip der vielen Schritte bis zum Glück ist schnell erklärt: Eine Aufgabe, die auf den ersten Blick unlösbar erscheint, lässt sich eben doch bewältigen, wenn wir sie in überschaubare Etappen aufteilen. Das gilt im Job genauso wie im Sport. Anders gesagt: Selbst eine Couch-Potato kann mit Geduld und Ausdauer schließlich einen Halbmarathon bewältigen – selbst wenn zu Beginn nur fünfminütige Trainingsetappen auf der Agenda stehen.

Auch kleine Erfolge machen glücklich

Das Konzept der „Small Wins“ ist heute in der Glücksforschung allgemein etabliert. Der Begriff geht zurück auf den Sozialpsychologen Prof. Karl Weick. Schon in den 1980er-Jahren empfahl er, überwältigende Probleme in kleine, lösbare Einheiten zu zerlegen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei eine Eigenheit der Abläufe in unserem Gehirn. Denn ob wir wollen oder nicht, bei jedem kleinen Etappenerfolg gönnen wir uns automatisch eine Dosis des Glückshormons Dopamin. Das sorgt laut Glücksforschung nicht nur für ein Hochgefühl, sondern motiviert uns zugleich für den nächsten Schritt.

Eine anerkannte Forscherin auf diesem Gebiet ist Prof. Teresa Amabile (Harvard Business School). Sie analysierte die Angaben von rund 12.000 Befragten. Resultat: An den Tagen, an denen Menschen „kleine Siege“ verzeichneten, waren sie am kreativsten, engagiertesten und glücklichsten. Das wusste selbst Vincent van Gogh. Dem berühmten Maler wird dieses Zitat zugeschrieben: „Das Große kommt nicht allein durch Impuls zustande, sondern ist eine Aneinanderkettung kleiner Dinge, die zu einem Ganzen vereint worden sind.“

Das Glück im Alltag wieder wahrnehmen

Ist also am Ende doch der Weg das Ziel? Geht es darum, wieder sensibler für kleinere Glücksmomente zu werden? Gerade in unruhigen Zeiten könnte die Psychologie kleiner Siege zum Resilienz-Anker werden. Denn Small Wins begegnen uns im Alltag ständig. Und sei es nur, dass wir am Samstagvormittag mitten in der Stadt noch einen freien Parkplatz finden!

Wenn Sie also bei der nächsten Eurojackpot-Ziehung „nur“ zwei Richtige zwischen 1 und 50 sowie eine Eurozahl richtig tippen, ist das kein Grund zur Enttäuschung. Ganz im Gegenteil: Vielleicht handelt es sich ja um einen Zwischenschritt auf dem Weg zum Haupttreffer. In jedem Fall ist es eine gute Idee, auch jeden vermeintlich kleinen Erfolg gebührend zu feiern – das fühlt sich an wie Konfetti für die Seele.

Über den Autor:

Oliver Schönfeld schreibt als Kolumnist für den Glücksblog auf eurojackpot.spiegel.de

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