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Ratgeber

Goldener Glückstreffer zum Berufsstart

Sächsische Lotto-GmbH
21.08.2026
2 Minuten
Spaten und Goldbarren in ausgehobener Erde
Foto: Goldener Glückstreffer: Ein 18-jähriger Bauarbeiter stieß bei Kanalarbeiten auf 49 Goldbarren. (Symbolbild) / Foto: © Shutterstock / Andrey Klyukshin

Wer kennt das nicht? Man ist neu im Job, hochmotiviert und will beim Chef direkt einen glänzenden Eindruck hinterlassen. Dieses Kunststück ist jetzt einem 18-jährigen Bauarbeiter in Belgien gelungen: Bei Kanalarbeiten stieß er vergangene Woche auf Goldbarren im Wert von neun Millionen Euro.

Wie Medien berichten, war es für den 18-Jährigen einer der allerersten Arbeitstage bei dem Bauunternehmen. Ein Karrierestart, den er wohl nie vergessen wird. Seine Aufgabe an diesem Tag: neue Abwasserrohre am Gebäude einer Wohltätigkeitsorganisation verlegen. Doch beim Graben stieß er mit der Schaufel plötzlich auf etwas Festes. „Dieser Dienstagmorgen hat Gold im Mund“, kommentiert dazu die örtliche Polizei von Dendermonde auf Facebook. Denn das beharrliche Buddeln förderte 49 Goldbarren – jeder davon ein Kilogramm schwer – sowie eine beträchtliche Zahl an Goldmünzen zutage.

Sprechen ist Gold

Auch nach dem Fund machte der Berufsneuling alles richtig. Statt den Schatz für sich zu behalten, alarmierte er direkt die Behörden. Die Polizei Dendermonde, die offenkundig nie um ein goldiges Bonmot verlegen ist, merkt dazu auf Facebook an: „In solchen Fällen ist Schweigen Silber und Sprechen ist Gold!“ Der Fund wurde abgeholt und in einem Hochsicherheitstresor eingelagert, damit Fachleute nun den rechtmäßigen Eigentümer ermitteln können. Wie belgische Medien berichten, gehörte das Grundstück früher einer wohlhabenden Brauereifamilie, die das Anwesen für wohltätige Zwecke stiftete.

Mit einer weiteren Portion Wortwitz hat die Polizei Dendermonde abschließend noch einen „goldenen Ratschlag“ parat: Schatzsucher brauchen gar nicht erst auf die Idee zu kommen, nun das Gelände zu stürmen. Das Grundstück ist gut gesichert, alle Schätze sind gehoben – und ohnehin dürfte man eventuelle Funde nicht für sich behalten.

Schatzsuche im eigenen Garten?

Gleichwohl dürfte für viele der Gedanke an einen unerwarteten Goldfund sehr verlockend sein. Vielleicht nehmen Sie bereits klammheimlich Ihren Garten ins Visier: Warum nicht den Spaten holen und den ohnehin vertrockneten Rasen umgraben? Selbst wenn Sie nur alte Wurzeln oder die verloren gegangenen Sandkasten-Förmchen der Kinder freilegen, tut frische Luft gut. Außerdem macht Gartenarbeit glücklich – sagt man.

Doch falls Sie keine Lust aufs Buddeln und schmutzige Hände haben, hier noch ein Alternativvorschlag: Ebenso könnten Sie zweimal pro Woche beim Eurojackpot auf Schatzsuche gehen. Vorteil: Anders als einen Goldfund im Boden dürften Sie einen Millionengewinn komplett für sich behalten.

Über den Autor:

Oliver Schönfeld schreibt als Kolumnist für den Glücksblog auf eurojackpot.spiegel.de

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