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Ratgeber

Alles andere als Alltag: Apfelgeschichten

Sächsische Lotto-GmbH
21.02.2026
6 Minuten
Hand pflückt einen reifen roten Apfel direkt vom Baum zwischen grünen Blättern
Foto: Verbotene Frucht? Zum Glück nicht – und für alle ein Genuss. / Foto: Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe

Der Apfel ist als Teil unseres Alltags so selbstverständlich, dass wir ihn kaum mehr wahrnehmen. Dabei gibt es 1000 gute Gründe, ihn besonders wertzuschätzen. Neben Geschmack, Gesundheit und Regionalität sind es vor allem die Geschichten, die ihn zu etwas ganz Besonderem machen.

Alles beginnt im Paradies mit Adam und Eva. Zwar spricht die Bibel nur von einer verbotenen Frucht, der Eva unter gutem Zureden der Schlange nicht widerstehen konnte. Aber im Laufe der Jahrhunderte ist daraus irgendwie der Apfel geworden. Und so ziert in zahlreichen Gemälden der Renaissance ein Apfel leuchtend rot den Baum der Erkenntnis. Hier ist er Symbol der Versuchung und des Strebens nach mehr Wissen. Aber das ist nicht die einzige Geschichte, in der dieses Obst eine tragende Rolle spielt.

Weitere Legenden und Sagen ranken sich um den Apfel. Wilhelm Tell muss seinem Sohn den Apfel vom Kopf schießen in einer Story um Mut, Freiheit und Auflehnung. Wäre der Schuss missglückt, hätte alles eine ganz andere Wendung genommen. Berühmt ist auch der Apfel, den der griechische Held Paris der in seinen Augen schönsten Frau überreicht und damit einen heftigen Streit der Göttinnen auslöst. Wahrscheinlich gibt es keine andere Frucht, die so häufig für den Moment steht, an dem die Geschichte eine spannende Wendung nimmt.

Womit wir beim Märchen wären: Bei Schneewittchen ist der Apfel perfekt, makellos, verführerisch – und vergiftet. Wieder glänzt er durch eine aufregende Mischung aus Anziehung und Gefahr. Übrigens hat er wohl auch Wissenschaftsgeschichte geschrieben. Vom Baum fallend soll er Isaac Newton dazu motiviert haben, über das Phänomen der Schwerkraft nachzudenken. Der Apfel als Grundlage eines physikalischen Gesetzes – beeindruckend.

Die „Nachfahren“ all dieser berühmten Äpfel begleiten uns heute ganz selbstverständlich durch den Alltag, morgens zum Frühstück, als Snack zwischendurch, im Apfelkuchen oder als köstlicher Apfelsaft. Der Apfel ist eine Frucht, die perfekt in unsere Zeit passt, steht er doch für hohe Nachhaltigkeit und Regionalität. Im Januar widmet man ihm alljährlich sogar einen eigenen Tag. Kein Wunder! Schließlich zählt Deutschland in Europa zu den Top-5-Apfelproduzenten. Laut statistischem Bundesamt ernteten die Obstbauern hierzulande im Jahr 2025 ganze 1,138 Mio. Tonnen Äpfel. Damit verzeichnete man die zweitgrößte Erntemenge innerhalb der letzten zehn Jahre.


Äpfel machen jeden Kuchen zu einem traumhaften Geschmackserlebnis. / Foto: Hey Foodsister / Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe

Auch Philip Wißkirchen, Obstbauer im eigenen Familienbetrieb im rheinischen Meckenheim, freut sich über den guten Ertrag: „Im Großen und Ganzen sind wir mit der Ernte 2025 sehr zufrieden. Für unsere Kunden zählt natürlich nicht nur die Menge, sondern vor allem die Qualität der Äpfel aus ihrer Region. Und da bekommen wir wie in jedem Jahr durchweg positive Rückmeldungen.“

Dass alle Äpfel lieben, liegt sicherlich auch daran, dass sie völlig unkompliziert sind. Ein Apfel passt in jede Tasche, braucht keine besondere Verpackung und kann sofort gegessen werden. Natur pur aus der Region. Damit ist er der klare Gegenentwurf zu Schokoriegeln und Co. und der perfekte Begleiter für einen leckeren und gesunden Genuss. Er passt zudem ideal in einen winterlichen Salat mit Nüssen und Käse oder als süße Zutat zum Wurzelgemüse aus dem Ofen. Und weil es so viele Sorten gibt, findet eigentlich jeder und jede die passende für sich.

Obstbauer Philip Wißkirchen liebt es, frische Äpfel zu ernten. / Foto: Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe

„Welcher Apfel der richtige ist, muss jeder und jede für sich selbst herausfinden – sprich: eine Scheibe davon abschneiden und tatsächlich probieren. Die Mühe lohnt sich, wenn man den eigenen ‚Paradiesapfel‘ für sich entdecken möchte“, sagt Obstbauer Wißkirchen, der selbst über 15 Sorten anbaut. Gut bekömmlich sind Äpfel übrigens, wenn sie schön frisch sind. Da haben die regionalen Sorten mit ihrer direkten Nähe zum Verbraucher natürlich die Nase vorn.

Während andere Obstsorten mal im Trend liegen oder eben auch mal nicht, ist der Apfel einfach immer da. Vielleicht, weil er seit jeher in unseren Breiten zuhause ist, weil wir ihn seit unserer Kindheit kennen und er uns überall begegnet: auf dem Teller, als Backzutat und als Snack unterwegs. Der Apfel muss nicht aufdringlich daherkommen, um dauerhaft präsent zu sein. Er taucht in Geschichten auf, die wir auswendig kennen, in Märchen, Legenden und Wissenschaftsanekdoten. Er ist das wunderbar Vertraute in unruhigen Zeiten.

Pressebüro Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe

Zu den besten Geschichten über Äpfel gehören übrigens Rezepte! In ihrer Ideenküche haben die Ernährungsprofis unter www.1000gutegruende.de jede Menge davon zusammengestellt. Neben solch vertrauten Klassikern gibt es hier auch jede Menge neue kulinarische Apfelköstlichkeiten angesagter Foodblogs zu entdecken.

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